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"Blumen des Bösen" und weitere Werke von Karola Hinckel

"Blumen des Bösen", 2020
120 x 100 cm (h x w)
698
Materialbild auf Leinwand
und
[13 KH 01]

Das Bild und Gefaß sind zwei Teile eines Werkes.
Bild = 120 x 100 cm, = 499 €, Zusammen = 698 € (VB)
Um mehr Informationen über das Gefasse zu sehen, klicken Sie bitte auf das nächste Foto, 13 KH 02...

Prometheus, der „voraus Denkende“ stahl den Göttern das Feuer und brachte den Menschen die Zivilisation. Er lehrte sie Ackerbau und Viehzucht und das Schmieden von Eisen, so dass sie in Wohlstand und Gesundheit ein glückliches Leben führen konnten. Doch Zeus bestrafte Prometheus für seinen Frevel, indem er ihn an den Kaukasus schmieden ließ, wo er in Ewigkeit Qualen leiden sollte.

Den Menschen schickte Zeus ein „Geschenk“.

Prometheus' Bruder, Epimetheus der „danach Denkende“, nahm ohne zu zögern und freudig das Geschenk entgegen, denn es war eine wunderschöne, verführerische, mit allen Gaben gesegnete Frau namens Pandora. Pandora trug ein Gefäß, das auf keinen Fall geöffnet werden sollte. Doch Epimetheus, wiederum ohne nachzudenken, öffnete es neugierig, worauf sämtliche Übel der Welt entwichen und sich unter den Menschen verbreiteten. Seitdem bezahlt die Menschheit ihre Art zu leben mit Krankheit, Leid und Tod. Was bleibt, ist die Hoffnung.

Es gibt unzählige Deutungen dieser Sage des klassischen Altertums – über den „Gottesfrevel“ und die „Verderben bringende Frau“ bis zur Hoffnung als größtem Übel, weil sie uns immer wieder das gleiche tun und das gleiche Leid erdulden lässt.
Doch eines ist sicher, die so genannten „Übel“ sind längst Teil unserer Existenz, ja unserer DNS. Wir könnten ohne sie gar nicht existieren. Sie sorgen sogar dafür, dass wir ein Immunsystem haben.

Zitat: KARIN MÖLLING (72) Virus- und Krebsforscherin
„Neuerdings weiß man, in welchem Umfang Mikroben das Funktionieren eines Organismus mitbestimmen – der Mensch ist ein Ökosystem mit viel mehr Bakterien- als eigenen Körperzellen. Mit allen unseren Vorfahren und unserer Umgebung wurden wir zu dem, was wir sind. Im Laufe der Evolution entstanden nur zwei Prozent unserer genetischen Information, die Proteine codieren, also Muskeln, Fleisch, Knochen oder Haare. Die übrigen 98 Prozent dienen der Regulierung dieser zwei Prozent. Die Hälfte unseres Erbgutes besteht aus mehr oder weniger verstümmelten Virengenen, die man heute noch nachweisen kann. Einige sind hundert Millionen Jahre alt. Sollten vielleicht alle Gene einst aus Viren entstanden sein?“



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